Maiandachten

Herisau/Waldstatt/Schwellbrunn
Maria – unser Vorbild: Wenn in unserem Leben etwas passiert oder auf uns zukommt, womit wir gar nicht rechnen, ja, wovon wir nicht einmal zu träumen gewagt hätten, dann sagen wir oft: «Das gibt’s doch nicht!» Es ist Ausdruck eines fragenden Staunens. Wie oft musste wohl auch Maria dies in ihren verschiedenen Lebenssituationen gesagt haben:
- bei der Ankündigung, dass sie ein Kind bekommen wird
- bei der Auseinandersetzung mit ihrem Verlobten
- bei der armseligen Geburt im Stall
- bei der Flucht nach Ägypten
- bei der Wallfahrt nach Jerusalem
- auf dem Kreuzweg, unter dem Kreuz
- bei der Begegnung mit dem Auferstandenen
Maria war kein bevorzugtes Mädchen in dem Sinne, dass ihr alles in den Schoss gefallen wäre. Sie musste hart kämpfen und um ihren Glauben immer wieder ringen. Das macht Maria sympathisch und lässt sie auch nicht gleichsam von der Wirklichkeit «abheben». So kann diese Frau für uns ein gutes Vorbild sein. Der Monat Mai ist besonders der Verehrung von Maria gewidmet und wir laden Sie herzlich zu unseren verschiedenen Anlässen und Gottesdiensten ein:
10. Mai, 8 bis ca. 9 Uhr, Krombachsaal, PZA: «Maria in der Morgenröte»: Spaziergang mit drei Stationen zur Person Mariens (Haustiere dürfen mitgebracht werden).
21. Mai, 9.30 bis ca. 17 Uhr: Wanderung für Gross und Klein (kinderwagengängig) mit Grillen und einem spirituellen Impuls zu Maria in einer Marienkapelle. Start in Herisau.
24. Mai, 19.30 Uhr: Maiandacht mit Agapefeier der Frauengemeinschaft in der Waldstatt.
Die traditionellen Maiandachten in der Pfarrkirche Herisau am Dienstagabend werden neu am Mittwochmorgen als Mariengottesdienstegefeiert.
Pfarrer Reto Oberholzer

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