Weltgebetstag 1. März 2024

1. März 2024

Ein „Band des Friedens“ als Hoffnungszeichen
Weltgebetstag 2024 aus Palästina

Die diesjährige Liturgie wurde zwischen 2020 und 2022 von christlichen Palästinenserinnen zusammengestellt, ca. 1 Prozent der Bevölkerung Palästinas sind Christ*innen.


Das Land, zwischen Mittelmeer und Jordan hat eine leidvolle Geschichte. Die aktuelle Situation von Terror und Krieg ist eine Folge der politischen Lage im Nahen Osten, nach den beiden Weltkriegen, der britischen Mandatszeit erfolgte die Gründung des Staates Israel im Jahr 1948.


Was von den in Europa verfolgten Juden und Jüdinnen als Tag des Jubels gefeiert wurde, bedeutete für Palästinenser und Palästinenserinnen eine Katastrophe, arabisch: Nakba. Viele hatten damals ihre Heimat verloren. Nakba ist heute der Name des 1988 ausgerufenen Staates. Er umfasst das Westjordanland, Ostjerusalem und den Gazastreifen. Der Staat Palästina wird weltweit von 138 Ländern anerkannt, u. a. aber nicht von Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Viele Organisationen und Projekte setzen sich aktiv für Versöhnung und Frieden ein – so auch die Kirchen.
Sie betreiben Schulen und Krankenhäuser für die palästinensische Bevölkerung. Das sind Initiativen, die von
der Politik beider Seiten nicht gefördert, sondern unterdrückt werden. In der weltweiten Öffentlichkeit werden diese Initiativen kaum wahrgenommen. In diesem Spannungsfeld
bewegen sich die Palästinenserinnen. In ihrem Gottesdienst spielt die Sehnsucht nach Frieden eine zentrale Rolle. Mit dem Besuch der Weltgebtstags-Feier bekunden wir unsere tiefe Sorge und Solidarität mit allen, die von der aktuellen Situation in Israel und Palästina betroffen sind. Mit diesen Menschen halten wir an der Hoffnung fest, dass es eines Tages Frieden, Gerechtigkeit und ein würdiges Leben für alle geben wird.

Weltgebetstag Gottesdienste 1. März 2024

16.15 Uhr Kinderfeier im reformierten Kirchgemeindehaus
15.30 Uhr Gottesdienst am Alterszentrum Heinrichsbad
19.40 Uhr Einsingen in der katholischen Unterkirche und
20.00 Uhr Gottesdienst in der katholischen Unterkirche

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